Wir führen seit Bestehen unserer Firma Beschallung für den ORF durch, von zahlreichen Kleinproduktionen wie z.B. Bürgerforum bis hin zur größten Eigenproduktion des ORF, dem Musikantenstadl.

Beispiel Musikantenstadl

Wie im Sendungskonzept „Musikantenstadl“ vorgesehen, finden die Auftritte nicht ausschließlich auf der Bühne statt, sondern Moderator und Künstler agieren sowohl im Bühnen- wie im Zuschauerbereich. Daher muss die Beschallung gleichmäßig, ausgewogen und in eine größtmögliche Anzahl von Zonen aufgeteilt sein, damit einerseits keine Schallspitzen Rückkoppelungen in den Ansteckmikrofonen bewirken, andererseits der Fernsehton nicht durch Schallunterschiede über die Applausmikros beeinträchtigt wird, die die Stimmung im Saal auch während der Auftritte übermitteln und daher weit offen sind.

Viele Firmen sind der Meinung, es genüge heute einfach eine dementsprechende Anzahl von Line Array Lautsprecher aufzuhängen und damit ließe sich eine ausreichende Beschallung schon durchführen.
Meist wird übersehen dass das Licht bei einer TV Show natürlich wichtiger ist als die Publikumsbeschallungsanlage, und da deshalb viele Scheinwerfer zum Einsatz kommen, ist es dementsprechend schwierig optimale Lautsprecherpositionen zu finden. In den meisten Fällen ist es trotz dem Einsatz von Line Arrays notwendig mehrere Delaylines zu Instalieren.

Für den Musikantenstadl verwenden wir, je nach Hallengrösse, mindestens 73 Lautsprecherpositionen mit insgesamt 93 Lautsprechern. Diese müssen natürlich, um koherent zusammenzuspielen, in Zeit, Pegel und Frequenzgang optimal abgeglichen werden. Dies wird mit Meyersound Gallileo und Symetrix Symnet Matrixsystemen umgesetzt. Die Einmessung der Systeme erfolgt mit einem TEF System und B&K Messmikrofonen.

Für Auftritte außerhalb des Bühnenbereichs muss ein mobiler Monitor eingesetzt werden, um die notwendige Synchronität zwischen Ton und Darstellung in der Fernsehübertragung zu gewährleisten.


stadl lautsprecher